Was ist ein Lageplan?

Ein Lageplan ist eine maßstäbliche Zeichnung, die ein Grundstück mit seiner Umgebung, Gebäuden, Grenzen und topografischen Details darstellt. Der amtliche Lageplan wird für Bauanträge benötigt.

Redaktion Grundstücks-Check · Geprüft am 2026-02-19 · Quellen: BauGB, BauNVO, AdV

Was ist ein Lageplan?

Der Lageplan ist eine maßstäbliche Darstellung eines Grundstücks und seiner Umgebung. Er wird unterschieden in den einfachen Lageplan (Katasterauszug) und den amtlichen Lageplan (von einem Vermessungsingenieur erstellt).

Amtlicher Lageplan für Bauanträge

Für einen Bauantrag ist ein amtlicher Lageplan gemäß Bauordnung erforderlich. Dieser enthält: Flurstücksgrenzen und Nachbargrundstücke, vorhandene Gebäude mit Maßen und Geschosszahl, geplantes Bauvorhaben mit Abstandsflächen, Höhenkoten und Geländeverlauf sowie Erschließung (Zufahrt, Ver-/Entsorgung).

Lageplan vs. Flurkarte

Die Flurkarte zeigt Flurstücke aus dem Kataster. Der amtliche Lageplan ist deutlich detaillierter — er enthält zusätzlich Gebäudehöhen, Geländeschnitte und das geplante Bauvorhaben. Ein Lageplan wird individuell für ein Bauvorhaben erstellt.

Kosten eines amtlichen Lageplans

Ein amtlicher Lageplan kostet je nach Grundstücksgröße und Bundesland zwischen 1.500 und 3.000 Euro und wird von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) erstellt.

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Häufige Fragen zu Lageplan

Brauche ich einen Lageplan für meinen Bauantrag?

Ja, für jeden Bauantrag ist ein amtlicher Lageplan vorgeschrieben. Er muss von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) erstellt werden.

Was kostet ein amtlicher Lageplan?

Die Kosten liegen je nach Grundstücksgröße und Bundesland zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Die Gebühren sind in den Vermessungsgebührenordnungen der Bundesländer geregelt.